Architektur: TRU Architekten, Berlin

3.900 qm | 0,3 Mio. EUR
2019
Philipp Rösner I Gerd Holzwarth

Die dem Straßenverlauf der Bonemilchstraße folgende Wohnbebauung formuliert zwei klar unterschiedliche Aussenräume: Die Vorgartenzone entlang der Straße und den rückwärtigen Gartenraum. Als Abschirmung zum Straßenraum werden parallel zum Baukörper Hochbeete geplant, die nur von den Eingängen unterbrochen werden. Die rückwärtigen Terrassen liegen erhöht auf dem Sockel der Tiefgarage und werden ebenfalls von einer Beetsequenz gefasst. Dieser private Aussenraum bietet mit seinem Blick von der Terrasse und in den großzügigen Grünhof eine enorme Qualität. Durch die Höhenlage ist dennoch eine Abgrenzung vorhanden, die aber von der Terrasse nicht wahrnehmbar ist. Der naturnahe Gartenhof wird durch einen mäandernden Weg erschlossen, der sich durch seichte Rasenhügel schlängelt. Zentrales Element ist ein „Raingarden“ der je nach Regenaufkommen temporär mit Wasser gefüllt ist und durch einen Steg inszeniert wird. Unterschiedliche Obstgehölze stehen locker im Garten verteilet, an den Aufgängen zu den Terrassen befinden sich Gemeinschaftssitzplätze.

> zur Projektseite

Instandsetzung und teilweise Erneuerung Garten und Terrasse

Privat
LP 2-5 | 1.600 qm | Fertigstellung 2015
Gerd Holzwarth I Andreas Lüderitz I Catinca Dobrescu

Das parkartige Anwesen mit teilweise wertvollem Baumbestand wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen des Gebäudes an die neue Erschließung und die Bedürfnisse der Bewohner angepasst. Die Terrassen und Wegebeläge wurden im bestehenden Material geschärft und ergänzt.

> zur Projektseite
LP 2-8 | Fertigstellung 2013
Gerd Holzwarth I Maik Böhmer I Sebastian Meier
> zur Projektseite
Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertreten durch das BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
Lp 1-9 | 0,12 ha I 0,27 Mio EUR | Fertigstellung 2013
Gerd Holzwarth I Maik Böhmer I Ulf Schrader I Sebastian Meier

Der Entwurf nimmt die Struktur des historischen Freiraums innerhalb des Hofes wieder auf und bindet den Garten stärker an das Museum. Der Garten ist von Nord nach Süd in drei Teilbereiche gegliedert. Direkt an die Vorfläche zum Museum schließt ein Vegetationsstreifen an, der klar einen Übergang in den Garten definiert. Der mittlere Teil wird durch eine abgesenkte Rasenfläche bestimmt. Sie schafft für den Garten eine offene Mitte und ist Aufstellungsort für Skulpturen.

Der südliche Teil wird von einer freien Strauchpflanzung bestimmt, die durch ihre Form und eine Höhenstaffelung die landschaftliche Kulisse des Gartens bildet. Als Rahmen für den gesamten Garten dienen vier streng geschnittene Heckenkörper aus Hainbuche, welche die Ecken des Gartens besetzen.

> zur Projektseite