Studienauftrag

Begrenzt offener Städtebaulicher Ideenwettbewerb | 2016  1.Preis

Architektur/ Städtebau: yellow z, Berlin

Gemeinde Baindt
20 ha
Gerd Holzwarth | Katharina Wittchen

Im Ortszentrum Baindt treffen ganz unterschiedliche baulich-freiräumliche Situationen, Nutzungen und Verkehrsinfrastrukturen aufeinander. Der Entwurf bietet die Chance einer ganzheitlichen Neuordnung und deutlichen Qualifizierung der zentralen Ortsbereiche in funktionaler und gestalterischer Hinsicht. Dazu sollen die vorhandenen Versatzstücke unterschiedlicher Entstehungszeiten, Typologien und Nutzungen sinnvoll in Beziehung gesetzt werden. 

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Neuordnung liegt zu allererst in einer konsequenten Umplanung und „Gesundschrumpfung“ der verkehrlichen Situation um Marsweiler Straße und Dorfplatz. Die neue Siedlung auf dem Fischerareal fügt sich wie selbstverständlich in die kleinteilige umgebende Bebauung ein. In Anlehnung an ländliche Weiler werden Hausgruppen um gemeinschaftlich genutzte Hofflächen organisiert. Als strukturgebendes und identitätsstiftendes Freiraumelement für das Quartier wird der Grünzug auf der ehemaligen Bundesstraße nach Süden auf das Areal weitergeführt.

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LP 2-4 | 7.850 qm
Gerd Holzwarth I Katharina Wittchen

In den vergangenen Jahren entstand mit dem Europarc Dreilinden in Kleinmachnow ein hoch attraktives neues Gewerbegebiet unmittelbar vor den Toren Berlins. Im Zuge der Entwicklung des Baufelds K wurde Holzwarth Landschaftsarchitektur mit der Planung der Freiflächen, insbesondere der Übergänge zur öffentlichen Grünanlage, beauftragt.

(Visualisierungen GBP Architekten)

 

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Architektur: gmp Gerkan, Marg und Partner, Berlin

Privat
LP 2-9 | Fertigstellung 2019 | 3.900 qm | 0,3 Mio. EUR
Gerd Holzwarth | Katharina Wittchen

Die ebenerdigen Außenanlagen des Neubaus gliedern sich in drei Durchgänge, einen kleinen nordwestlichen, unterbauten Hofbereich und zwei weitere Innenhöfe zwischen den Gebäuden zwei und drei und südöstlich des dritten Gebäudes. Im ersten Hof wird ein offener Übergang zum Nachbargrundstück ermöglicht, um Synergien zwischen den neuen Nutzungen der Gebäude und den Bestandsnutzungen des Nachbargrundstücks zu ermöglichen.

Die Dächer der Gebäude erhalten eine extensive Dachbegrünung mit Flachballenstauden. Die Dachflächen über dem EG des Mittelbaus sind als Dachterrasse zugänglich und erhalten große Pflanzgefäße.

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IMMEXA GmbH
LP 2-8 | 2,4 ha | 1,9 Mio. EUR | Fertigstellung 2020
Gerd Holzwarth | Katharina Wittchen

Das Campus Hotel formt einen markanten Punkt entlang der Rudower Chaussee und schafft eine städtebauliche Dominante mit einem Hochpunkt zur Bahnstation. Um dieser Geste auch im Freiraum gerecht zu werden, wird das Hotel von einem hochwertigen Natursteinplatz gerahmt. Der Platz als „Podium“ des Hotels formt präzise Raumkanten und öffnet sich zur Ecke Rudower Chaussee / Wagner-Regeny-Straße zu einem repräsentativen Vorplatz. Eingeschriebene Intarsien markieren die Aufenthaltsbereiche, Außen-flächen des Restaurants und des Cafés. 

Nord-Westlich wird das Hotel von einer „Grünklammer“ gefasst, die in den Intarsien des Vorplatzes ausläuft und die herausragende Eiche als Endpunkt hat. Diese wird auf dem Platz bewusst freigestellt um ihrer Bedeutung gerecht zu werden und mit dem befestigten Platz ein Pendant zum gegenüberliegenden Park zu bilden. Hochwertige Betonbänke fassen die Grünintarsien und lenken Besucher und Gäste.

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Nicht offener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb  I 2016 I 1. Preis

Architektur TRU Architekten, Berlin

 

Universitätsstadt Gießen und Landkreis Gießen
LP 1-4 (5-9) I ca. 10.000 qm I KG 500 1,7 Mio EUR | Fertigstellung 2019
Gerd Holzwarth I Andreas Lüderitz | Catinca Dobrescu

Der Vorplatz des neuen Gefahrenabwehrzentrums wird gerahmt von der östlich verlaufenden Alarmausfahrt und der westlichen Zufahrt. Zwischen diesen beiden Zufahrten spannt sich ein großzügiger Vorplatz auf, der die Adressbildung des Gebäudes zur südlich verlaufenden Erschließungsstraße und zur gegenüberliegenden Wohnbebauung unterstreicht. 

Schollenartige Grünintarsien gliedern den Platz in zwei unterschiedliche Bereiche: Der Besucherparkplatz mit 30 Stellplätzen und den eigentlichen Eingangsplatz mit einem Hain aus rotlaubigen Kleinbäumen (acer rubrum).

Die Hofflächen und Übungsgelände werden in gefärbtem Asphalt ausgeführt und mit farbigen Markierungen ein gestalterisch hochwertiges Bild erzeugt. Teil der Übungsflächen ist ein Sportplatz und eine Gleisanlage.

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Eingeladener Realisierungswettbewerb 2015 I 1. Preis

Architektur kadawittfeldarchitektur Aachen

Bitzer Grundstücksverwaltungs GmbH
LP 1-8 | 0,6 ha zzgl. Dachbegrünung | 2 Mio. EUR| Fertigstellung 2018
Gerd Holzwarth | Katharina Wittchen | Andreas Lüderitz

Der neue Hauptsitz des Kühlanlagenherstellers Bitzer entsteht auf einem Baufeld im Süden von Sindelfingen. Das 17-geschossige Hochhaus und der zweigeschossige Sockelbau erheben sich über einer Tiefgarage, die zu allen Seiten fast vollständig bis an die Grundstücksgrenze reicht.

Die Außenanlagen des neuen Headquarter folgen in ihrer Logik der Zweiteilung der Architektur. Im Westen und im Südwesten entsteht zu Füßen des Hochhauses ein neuer, repräsentativer und urba­ner Platz für den Haupteingang des Firmensitzes. Die großformatigen Ortbetonbeläge nehmen die Form der Architektur auf und integrieren in den aus dem Belag extrudierten Sitzelementen sämtliche Funktionen der Be- und Entlüftung, sowie der topografischen Anschlusspunkte der angrenzenden Straßen. Die Platzbeläge setzen sich durch den Haupteingang und das Foyer in den Innenhof fort, und führen über eine große Freitreppe mit Sitzstufen in das 1. Obergeschoss.

Im Norden und Osten legt sich ein grüner, parkartiger Bereich mit intensiver Dachbegrünung, Wege­flächen und Sitzelementen um den zweigeschossigen Konferenztrakt. Der zur Grundstücksgrenze hin durch eine hohe Gräser- und Staudenpflanzung hin abgegrenzte Bereich wird durch Baumsetzungen mit auffälliger Herbstfärbung und Blühaspekten strukturiert. Zur Straße begrenzt eine Baumreihe aus Acer Sachharinum das Grundstück. Die Dächer des Konferenztraktes und des Betriebshofes im Osten erhalten eine einfach intensive Dachbegrünung mit Flachballenstauden und Geophyten, die über das ganze Jahr verteilt mit ihren Blühten Akzente setzen. 

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Hofgestaltung im geschützten Bestand des Einzeldenkmals

Privat
LP 2-8 | 300 qm I 0,13 Mio EUR | Fertigstellung 2017
Gerd Holzwarth I Katharina Wittchen I Andreas Lüderitz
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